Für meinen Ruhestand hatte ich mir zwei Dinge fest vorgenommen: nochmal zu studieren und Kurzgeschichten aus dem Leben zu schreiben. Das mit dem Studieren klappte recht schnell, das mit dem Schreiben zog sich. Bis meine liebe Frau Marion und ich eine größere Reise machten und sie darüber Tagebuch führte. Tagebücher sind wunderbare Erinnerungen, nur kein Mensch will sie hinterher lesen, wir auch nicht.

"Na, dann schreib' doch mal wirklich was!", meinte Marion. "Das kann doch nicht so schwer sein. Du fängst nicht bei Null an und brauchst Dir nichts auszudenken." Mein Ehrgeiz war geweckt und ich "prosaierte" unsere Erlebnisse als Reiseerzählung in          "Mal aus der Reihe tanzen".


Anschließend wollte ich gleich mit den Kurzgeschichten beginnen. Das klappte erneut nicht, weil viele Erlebnisse und Anekdoten wieder mit einer Reise vor ziemlich langer Zeit zusammenhingen. Vor genau 45 Jahren sind mein "Sandkasten"-Kumpel Benno und ich mit einem alten VW-Transporter nach Indien und zurück gefahren. Da wiederum ein Tagebuch vorlag, nämlich Bennos, verstand ich es als Schicksalswink und habe unsere Indientour in "Der unvollendete Baum..." erzählt.       


Der unvollendete Baum (2019)


Sommer 1974: Zwei 22-jährige Berliner fahren recht unbedarft mit einem alten VW-Transporter auf dem "Hippie-Trail" nach Indien. Ratzfatz schreibt einer der beiden (ich) bereits 45 Jahre später die Reiseerlebnisse auf und der andere gibt seinen Senf dazu. Warum soll eine derartige Geschichte aus dem letzten Jahrtausend lesenswert sein? Weil die Jüngeren erfahren, dass ein 6-monatiger Auslandstrip ohne Internet, Smartphone und Selfies möglich ist. Weil die Älteren sich dabei vielleicht nostalgisch an: "Ja, ja, die alten Zeiten" erinnern und weil Menschen dazwischen möglicherweise Spaß am Lesen einer sehr persönlichen Reiseerzählung haben. Würde den Autor und seinen Senfgeber freuen.

Buch  17,99€        E-Book   7,99 €


(bei BoD, anderen bekannten Bücher-Onlineshops und im Buchhandel erhältlich)

Mal aus der Reihe tanzen" (2017):


Eine gute Geschichte braucht zwei Dinge: eine spannende Handlung und facettenreiche Charaktere. Ein stichwortartiges Tagebuch in eine Reiseerzählung zu 'prosaieren' ist schwierig, weil sich die Handlung nicht wie in einem Roman dramaturgisch aufregend entwickeln kann. Wir haben zwar acht sehr interessante Länder besucht (China, Vietnam, Singapur, Australien, Neuseeland, Argentinien, Peru und Kuba), aber die Handlung ist eher etwas monoton:
"Lange Reisevorbereitungen, dann fliegen wir von A nach B. Wir erkunden die Stadt und essen abends gut. Am nächsten Tag auch. Und am dritten. Dann geht's zum Flughafen. Wir fliegen von B nach C..... ......Wir fliegen von J nach Hause."
Und die 'facettenreichen' Charaktere bleiben immer gleich, Marion und ich halt.
Wir haben der Fairness halber diese Kurzfassung in die Buchbeschreibung genommen, damit Sie hier aufhören und sich gutes Geld samt der Lektüre von knapp 300 Seiten sparen können.............Respekt den Anderen, die es hoffentlich als lockere und humorvolle Reiseerzählung ohne Reiseführer-Ambitionen lesen. 

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(bei BoD, anderen bekannten Bücher-Onlineshops und im Buchhandel erhältlich)

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